Das weitläufigste Fitnesscenter

Sie sind lieber unter freiem Himmel als im Fitnesscenter unterwegs? Dann machen Sie es wie unsere Kollegin und Triathletin Seline und drehen Ihre Runden in freier Natur.

Beim Training draussen sind frische Luft und Bewegungsfreiheit garantiert

Ganz klar, das Fitnesscenter ist für einige nicht mehr aus dem Leben wegzudenken. An den Geräten lassen sich gezielt Muskelpartien trainieren und die Fortschritte optimal verfolgen. Auch die Gruppenkurse sorgen für viel Spass und motivieren, gemeinsam statt einsam zu Schwitzen und dran zu bleiben.

Gerade aber im Sommer ist das Fitnesscenter nicht jedermanns Sache. Unsere Arbeitskollegin Seline ist begeisterte Vitaparcours*-Läuferin. Wir haben ihr 10 Fragen zu ihrem Outdoor-Programm gestellt.

Was fasziniert dich am Vitaparcours?

Ich bin einfach gerne draussen in der Natur und mein Fitnessabo lief aus, deshalb habe ich mit dem Vitaparcours-Laufen angefangen.

Wie oft trifft man dich auf dieser Strecke?

Der Vitaparcours gehört einmal die Woche zu meinem Sportprogramm dazu. Da ich Triathlon mache, gehe ich aber auch noch Laufen, Radfahren und Schwimmen.

Absolvierst du vor dem Lauf ein Aufwärmprogramm?

Mein Aufwärmprogramm besteht darin, dass ich jeweils bis zum Parcours laufe und nicht mit dem Auto hinfahre.

Rennst du immer denselben Parcours oder wechselst du ab?

Ich wechsle ab, da es zwei Vitaparcours-Strecken in meiner Nähe gibt. Meistens gehe ich aber zu dem in Neuenkirch, da dieser etwas näher liegt.

Machst du jeweils alle Übungen? Hast du eine Lieblingsübung?

Meistens drehe ich die erste Runde mit Übungen, die zweite Runde renne ich ohne Übungen durch. Meine Lieblingsübungen sind die, welche den Rumpf trainieren. Ganz neu habe ich auch mit den Klimmzügen gestartet, da bin ich aber noch ganz am Anfang und schaffe erst einen halben Klimmzug.

Hast du manchmal auch Muskelkater?

Ja! (wie aus der Pistole geschossen). Aber das gehört dazu. Es ist auch ein gutes Gefühl, da man weiss, dass man etwas gemacht hat.

Wie überwindest du deinen inneren Schweinehund?

Glücklicherweise kenn ich nicht wirklich einen inneren Schweinehund. Ich überlege nicht gross, ob ich gehen soll oder nicht. Das Laufen gehört einfach zu meinem Sportprogramm und ist eine willkommene Abwechslung zum Schwimmen und Fahrradfahren.

Was machst du, wenn es regnet?

Im Prinzip gibt es kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung (lacht). Bei leichtem Regen ist man im Wald sogar etwas geschützt. Allerdings mach ich bei Regen weniger Pausen, damit der Körper nicht zu sehr abkühlt. Und die Übungen an den Stangen lass ich weg, wegen der Gefahr abzurutschen.

Welches sind für dich die Vorteile im Vergleich zum Fitnesscenter?

Das Fitnesscenter ist teilweise überfüllt. Auf dem Vitaparcours trifft man eher (noch) wenige Menschen an. Zudem bin ich zeitlich total ungebunden, spare Kosten und kann die Natur geniessen. Auch kann ich mit dem eigenen Körpergewicht alles trainieren, was ich auch an den Geräten trainieren kann. Das Grundwissen aus dem Fitnesscenter hilft mir jedoch, die Übungen korrekt auszuführen.

Hörst du Musik beim Laufen?

Früher habe ich immer Musik gehört. Besonders im Fitnesscenter auf dem Laufband. Jetzt brauche ich aber keine Musik mehr, da ich für meinen Geschmack durch die Umgebungsgeräusche genügend unterhalten werde.

Sie möchten auch gerne Vitaparcours laufen? Unter folgendem Link finden Sie sämtliche Vitaparcours in Ihrer Umgebung: www.zurichvitaparcours.ch

Stellen Sie Ihren eigenen Parcours zusammen

Falls der Vitaparcours zu weit weg ist, geht es natürlich auch ohne. Mit etwas Kreativität und Wille lassen sich überall spannende Kraft- und Ausdauerelemente einbauen. Nutzen Sie eine beliebte Strecke im Wald, am Fluss oder am Seeufer entlang und machen Sie Ihren eigenen Parcours daraus:

  • Unterschiedliche Bodenbeschaffenheit: Jedes Mal wenn sich der Boden ändert, ändern Sie das Tempo (Kies, Asphalt, Waldboden, Pflastersteine)
  • Keinen Bogen um Treppen: Gehen Sie raus und suchen sie sich Treppen. Je mehr Stufen, desto besser. Setzen sie sich ein Ziel: Gehen Sie zum Beispiel so viele Stufen hoch und runter, bis Sie 1000 Stufen erreicht haben. Besonders intensiv: Hüpfen Sie aus dem Stehen mit beiden Füssen gleichzeitig springend die Stufen hoch.
  • Liegestützen gegen den Baum: Stellen Sie sich eine Armlänge vor einen Baumstamm hin. Danach stützen Sie sich mit den Händen am Baum ab und führen Sie die Liegestütze «stehend» aus. Für mehr Intensität, einfach die Entfernung zum Stamm vergrössern.
  • Klimmzüge auf dem Spielplatz: Rennen Sie an einem Spielplatz vorbei? Oftmals sind Spielplätze auch mit einem einfachen Klettergerüst ausgestattet. Nutzen Sie diese Möglichkeit, bei jedem Lauf einen Klimmzug mehr dranzuhängen.
  • Springseil mitnehmen: Ein Springseil ist leicht und braucht nicht viel Platz – legen Sie eine Einheit Springseilhüpfen auf Ihrer Laufstrecke ein.
  • Nach dem Laufen ist vor dem Schwimmen: Wer am Wasser entlangläuft, kann nach dem Lauf einen Abstecher in die Strandbadi machen und zusätzlich ein Schwimmworkout anhängen.

SanaHealth – digitale Unterstützung für Ihre Fitness

Zeichnen Sie Ihre Läufe digital auf und synchronisieren Sie diese mit der SanaHealth-App von Sanagate. SanaHealth ist eine digitale Gesundheitsplattform und verfolgt den Ansatz, die Gesundheit in einer 360-Grad-Perspektive zu betrachten. Die App ist für alle Sanagate-Kunden kostenlos. Mit der App können Sie Ihre Gesundheitsdaten im Auge behalten, Sportaktivitäten erfassen, Gesundheitsziele definieren und erhalten laufend Tipps vom Online-Coach zu Ernährung, Schlaf und Bewegung. Zudem können Sie wertvolle Punkte für Ihre Aktivitäten sammeln und diese im neuen Shop gegen tolle Markenprodukte einlösen.

Die richtige Musik zum Joggen

Entscheiden sind der Rhythmus und die Songauswahl. Die Musik sollte Ihnen gefallen – nur so kann sie motivieren. Dazu kommt der Takt des Liedes. Dieser sollte einen Rhythmus mit sich bringen, der Ihrem Lauftempo entspricht. Die Internetseite Cuved gibt dazu folgende Tipps:

Mit ein wenig musikalischem Gehör kannst du das Tempo eines Songs errechnen, indem du den Takt für einige Sekunden zählst und auf eine Minute hochrechnest, du kannst aber auch Programme wie den BPM Analyzer nutzen.

Ideal zum Joggen sind Songs mit 120 bis 140 bpm, dazu zählen etwa die Black Eyed Peas mit I Gotta Feeling (128 bpm), Jump von Van Halen (129 bpm ) oder Michael Jacksons Beat It (139 bpm). Insbesondere Pop- und Rock-Musik bieten sich somit zum Joggen an, aber auch klassische Stücke können unterstützend wirken. In jedem Falle solltest du regelmäßig die Playlist ändern, damit die Songs ihre positive Wirkung nicht verlieren.

Die Lautstärke der Musik sollte jeweils so gewählt werden, dass diese das Ohr nicht schädigt und Umgebungsgeräusche wie Warnsignale, Veloklingel etc. dennoch wahrgenommen werden können.

Hören Sie sich doch einfach mal durch unsere Spotify-Liste, vielleicht ist etwas Passendes für Sie dabei:

*Hinweis: Der Vitaparcours ist ein Engagement von der Zürich Versicherungs-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle für Unfall und Schweiz Mobil.

 

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