Heutzutage isst man Porridge

Das neue Trend-Frühstück heisst Porridge! Damit gemeint ist der altbekannte Haferbrei. Auch wenn die hellbräunliche Pampe auf den ersten Blick nicht besonders appetitlich ausschaut: Der Brei begeistert die Massen. Was steckt dahinter?

Entscheiden Sie selbst: Haferbrei pur oder mit Früchten und Nüssen verfeinert

Überall hört und liest man von Porridge. Es scheint ein neu kreiertes Gericht zu sein. Aber Porridge ist im Grunde genommen nichts anderes wie Haferbrei. Der Brei besteht aus Haferflocken oder Hafermehl, aufgekocht mit viel Milch oder Wasser. Bereits zu Grossmutters Zeiten wurde der Haferbrei zum Frühstück aufgetischt oder fand Einsatz als Krankenmahlzeit oder Kinderbrei. Bei vielen ist der Haferbrei wohl infolge der grossen Auswahl an Frühstücksflocken und Müesli-Varianten in Vergessenheit geraten. Durch die englischsprachige Neuinszenierung erlebte der Haferbrei hierzulande jedoch einen wahren Aufschwung.

Haferbrei, Haferschleim, Porridge oder Overnight Oats – was ist was?

Wer Informationen rund um Hafer und Porridge sucht, der stolpert auch über Begriffe wie Haferschleim, Hafersuppe oder Overnight Oats. Die Unterschiede sind klein. Haferbrei und Haferschleim werden häufig gleichgesetzt. In manchen Erklärungen steht jedoch, dass der Haferschleim der abgeseihte Schleim nach dem Kochen von Haferflocken sei. Die Hafersuppe hingegen ist eine stark verdünnte Variante des Haferbreis. Overnight Oats ist ein Begriff aus dem Amerikanischen. „Oats“ steht für Hafer und „Overnight“ für „über Nacht“. Der Unterschied zum Porridge besteht somit in der Zubereitung: Die Haferflocken werden nicht gekocht, sondern über Nacht im Kühlschrank in Flüssigkeit eingeweicht.

Mit viel Energie durch den Tag

Porridge hat seinen Ursprung in Schottland. Dort diente er der ärmeren Arbeiterbevölkerung als gehaltvolle und lang sättigende Mittags- oder Abendmahlzeit. Die Haferflocken wurden ungekocht gegessen und löffelweise in die dazugestellte Milch oder Sahne getüncht. In Grossbritannien gilt Porridge inzwischen als Nationalgericht. Die unverzichtbare Frühstücksvariante wird mit viel Flüssigkeit zu einem sämigen Brei aufgekocht. Anschliessend wird Zucker, Milch, Sahne oder Sirup hinzugegeben.

Was macht den Porridge so beliebt?

Der Haferbrei ist in wenigen Minuten zubereitet und hält lange satt. Da er sich von süss bis salzig in vielen Variationen zubereiten lässt, trifft er viele Geschmäcker. Zudem ist er magenschonend und leicht verdaulich. Der Hafer weist einen hohen Eiweiss- und Ballaststoffgehalt auf, kurbelt die Verdauung an und hält den Insulinspiegel tief. So ist der Porridge eine gerngesehene Mahlzeit bei allen, die auf eine ausgewogene Ernährung achten. Insbesondere auch für Sportler und Menschen auf Diät eignet sich diese Frühstücksvariante, da Heisshungerattacken infolge langer Sättigung ausbleiben.

So bereiten Sie Ihr eigenes Power-Frühstück zu

Nehmen Sie 50 g Haferflocken und kochen diese mit 200 ml Flüssigkeit kurz auf. Alternativ können Sie die Mischung auch für drei Minuten in die Mikrowelle geben. Danach lassen Sie den Brei zwei bis drei Minuten durchziehen, bis der Porridge schön cremig ist. Wenn Sie Ihren Porridge pur zu langweilig finden, verfeinern Sie diesen mit frischen Beeren, Apfelmuss, Nüssen oder Samen. Oder aromatisieren Sie den Brei mit Gewürzen wie Zimt oder Vanillezucker.

Wir wünschen viel Spass beim Ausprobieren!

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