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Eine Woche Clean Eating

Clean Eating – das tönt modern, sportlich und genussvoll. Doch was steckt hinter dieser Ernährungsmethode und warum ist sie gerade in aller Munde? Unsere Marketing- und Serviceleiterin hat es getestet.

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Essen Sie auch schon clean? Wenn Sie vorwiegend selbst kochen, Vollkornprodukte bevorzugen und Zucker meiden, sieht das schon sehr clean aus. Beim Clean Eating verzichtet man nämlich nicht nur auf verarbeitete Lebensmittel und Produkte mit künstlichen Zusätzen, sondern versucht, so einfach und so frisch wie möglich zu essen. Auf den Teller dürfen also auch Fleisch, Milchprodukte oder Getreide, solange es keine Auszugsmehle sind. Einfach selbst zubereitet und ohne Zusätze wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, und was es sonst noch so gibt.

Die Clean Eating Regeln

Tönt gut? Und so geht Clean Eating:

  • Jeder Tag sollte mit einem kleinen Frühstück beginnen.
  • Essen Sie öfter, dafür kleinere Mahlzeiten.
  • Trinken Sie jeden Tag zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüssten Tee.
  • Auf den Teller kommen nur unbehandelte, also cleane Zutaten. Vor allem also frisches Obst und Gemüse, weisses Fleisch, Fisch und Vollkorn.
  • Jede Mahlzeit sollte einen guten Mix aus gesunden Fetten, komplexen Kohlenhydraten und Eiweissen darstellen.
  • Verzichten Sie auf Lebensmittel, die dem Körper wenig Nährstoffe oder Energie liefern. Zucker und Weissmehr zum Beispiel halten nicht lange satt, Vollkornprodukte hingegen sind gesunde Kohlenhydrate.
  • Gesunde Fette sind wichtig, um den Stoffwechsel und damit sogar die Energieverbrennung im Körper anzukurbeln. Essen Sie also gesunde Fette wie zum Beispiel Pflanzenöle, Fisch, Nüsse oder helles Fleisch.

Haferbrei ist in

Unsere Marketing- und Serviceleiterin Antonia Lepore hat es ausprobiert und sich eine Woche clean ernährt. Die ersten Überraschungen gab es schon beim Einkaufen. „Man würde ja meinen, ein Joghurt sei gesund. Liest man aber die Zutatenliste, sieht man erst mal, was da alles drinsteckt“, sagt Antonia. Nicht nur sehr viel Zucker, auch einige an unverständlichen Zusatzstoffen.

Als feine Alternative hat Antonia den Porridge entdeckt oder, auf gut Deutsch, den Haferbrei. Einfach Haferflocken in heissem Wasser aufgehen lassen und schon hat man ein gesundes und vollwertiges Frühstück. Antonias Tipp: „Am besten schmeckt der Porridge zusammen mit Früchten, vor allem Beeren mag ich besonders. Wenn man es gern süsser hat, einfach ein bisschen Agavendicksaft darunter mischen.“

Bewusst in den Tag

Und was kam sonst noch auf Antonias Teller? „Ich muss sagen, ich habe das Kochen in dieser Woche wieder entdeckt“, schwärmt sie. Kochen brauche gar nicht so viel Zeit, und auch ein gesundes und feines Abendessen sei simpel zubereitet – so zum Beispiel ein Poulet-Brüstchen mit Gemüse oder Salat. Schwieriger werde es mit dem Clean Eating beim Auswärtsessen, wo man nicht mehr genau weiss, womit der Koch nun seine Suppe würzt.

Alles in allem zieht Antonia nach der Clean Eating Woche eine positive Bilanz. Man esse ausgewählter und bewusster, müsse aber auf nichts verzichten. Besonders auch das obligatorische Frühstück hat ihr gut getan: „Ich nahm mir am Morgen mehr Zeit für mich und fühlte mich so nicht mehr wie frisch vom Bett im Büro.“

Essen Sie auch clean? Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit.

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