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Lohnt sich eine „Zahnspangenversicherung“?

Rund jedes zweite Kind trägt sie einmal im Mund. Die Zahnspange. Das kann Eltern schnell mal 10‘000 Franken kosten. Welche Möglichkeiten gibt es, dass die Versicherung eine Zahnspange bezahlt?

Zahnspange

Damit ein strahlendes Lächeln nicht zu teuer wird, lohnt sich ein früher Abschluss von Zusatzversicherungen. ISTOCKPHOTO

Es graust beiden davor. Kinder fürchten sich vor dem Eingriff, bei dem Ihnen der Zahnarzt für die nächsten Monate oder gar Jahre einen silbernen Draht in den Mund zieht. Und Eltern fürchten den Eingriff ins Portemonnaie, den eine Zahnspange verursacht. 54 % der Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat oder hatten eine Zahnspange (Quelle: Bundesamt für Statistik). Und berappen muss man diese aber oft selber.

Wer bezahlt den „Gartenhag“?

Die ordentliche Krankenpflegeversicherung übernimmt keine Kosten von Zahnstellungskorrektur. Dafür sieht das Schweizer Krankenversicherungsgesetz keinen Bedarf vor. In besonders schweren Fällen (Geburtsgebrechen) kann die Invalidenversicherung (IV) Behandlungskosten bis zum vollendeten 20. Altersjahr erstatten.

Es gibt aber diverse Zusatzversicherungen, die sich an den Kosten einer Zahnspange beteiligen.

Zusatzversicherungen lohnen sich bei Kindern

Bei Sanagate sorgt die Zusatzversicherung Ambulant Optima dafür, dass eine Zahnspange kein zu grosses Loch ins Portemonnaie der Eltern beisst. Diese Zusatzversicherung übernimmt bei Kinder und Jugendlichen bis zum 20. Lebensjahr* 50 % der Kosten von Zahnstellungskorrekturen (bis CHF 12‘000 pro Kalenderjahr)

Eine zusätzliche Zahnpflegeversicherung schützt das Budget vor weiteren Zahnarztrechnungen. Auch bei Erwachsenen übernimmt diese Zusatzversicherung Kosten von z. B. Dentalhygiene oder Zahnprothesen wie Kronen. Mehr zu der Zahnpflegeversicherung von Sanagate erfahren Sie auch in dem Artikel „Schutz vor hohen Zahnkosten“.

*Bis Ende des Kalenderjahres, in welchem das 20. Lebensjahr vollendet wird.

Achtung bei „teuren“ Zahnärzten und „geizigen“ Zusatzversicherungen

Nicht bei jeder Zusatzversicherung ist aber eine 50%ige Kostenübernahme auch wirklich die Hälfte des Rechnungsbetrages. Zahnärzte stellen Ihre Dienste mit einem sogenannten Taxpunktwert in Rechnung. Jeder Arzt kann dabei selber festlegen, zu welchem Taxpunktwert in seiner Praxis gearbeitet wird – maximal Wert ist jedoch CHF 5.80.

Einige Zusatzversicherungen vergüten auf Zahnarztrechnungen aber nur den offiziellen Sozialversicherungs-Taxpunktwert von CHF 3.10. Wenn die Zahnspange bei der Tochter aber mit einem Wert von z. B. CHF 5.20 eingesetzt wurde, bleibt ein Grossteil der Kosten trotz Zusatzversicherung an den Eltern hängen.

Sanagate beteiligt sich mit der Ambulantversicherung anteilmässig immer gleich an den Kosten von Zahnstellungskorrekturen – unabhängig davon, mit welchem Taxpunktwert der Zahnarzt die Rechnung gestellt hat. Bei anderen Versicherern kann es aber ratsam sein sich zu erkundigen, welcher Taxpunktwert vergütet wird.

Garantieren Sie Ihrem Kind den Zahnschutz

Normalerweise ist der Abschluss einer Zusatzversicherung an einen sogenannten Gesundheitsfragebogen gebunden. Bei einer Zahnpflegeversicherung muss Ihnen Ihr Zahnarzt deshalb ein Attest ausstellen. Ist erst einmal etwas kaputt oder steht fest, dass eine Zahnspange benötigt wird, wird es immer schwieriger, eine Zusatzversicherung abschliessen zu können.

Eine Versicherung bereits in jungen Jahren abzuschliessen, kann sich deshalb später auszahlen. Kindern bis zum 3. Lebensjahr ist etwa bei Sanagate eine Zahnpflegeversicherung garantiert – ganz ohne Zahnattest. Wenn dann die Zeit des „Gartenhages“ gekommen ist, schaudert es zumindest die Eltern ein bisschen weniger.

4 Kommentare

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  1. My | 21.10.2015 um 11:51

    hallo,
    ich bin 22 jahre alt, komme aus Vietnam, mache ich ausbildung in Deutschland.
    Ich suche die Versicherung, die zahnspangenkosten bezahlt.
    Koenen Sie mir bitte sagen, welche versicherung am besten fuer mich ist? Weil ich bin Schuelerin und verdiene nicht so viel.
    Vielen Dank
    Mit freundlichen Gruessen
    My

    1. Désirée Seuret | 21.10.2015 um 15:31

      Liebe Frau My
      Vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihr Interesse an einer Zahnversicherung. Sanagate kann nur in der Schweiz wohnhafte Personen versichern. Falls Sie bereits in der Schweiz wohnen, können Sie gerne eine Offerte via office.de@sanagate.ch oder auf unserem Prämienrechner auf http://www.sanagate.ch anfordern. Andernfalls können Sie sich bei einer Versicherungsgesellschaft in Deutschland zu Zahnversicherungen erkundigen.
      Wir wünschen Ihnen einen gesunden Herbst und viel Erfolg in Ihrer Ausbildung.
      Freundliche Grüsse
      Ihr Sanagate-Team

  2. Serra | 19.01.2018 um 11:22

    Bonjour,
    Nous sommes assurés chez vous
    Nos enfants ont été adoptés et nous ne savions pas qu’il fallait faire une assurance à l’avance puisque nous ne savions pas quand nous aurions nos enfants ?
    Ils ont depuis plusieurs années des contrôles et appareils dentaires chez une Orthodontiste, comment pouvons-nous être aidé ? Les frais sont énormes depuis tout ce temps !
    Merci pour toute nouvelle de votre part dès que possible
    Famille Serra

    1. Manuela Russo | 23.01.2018 um 12:37

      Madame, Monsieur,

      Nous vous remercions de votre communication relative à une prise en charge des frais dentaires.
      La conclusion de l’assurance pour soins dentaires ou de l’assurance ambulatoire n’est pas possible lorsqu’un traitement orthodontique est en cours. Une maladie préexistante ou un sinistre ne peuvent être assurés. Vous pourrez nous faire parvenir une proposition d’assurance munie d’une attestation dentaire une fois que le traitement sera définitivement terminé.

      Dans peu de cas, les traitements orthodontiques relèvent d’une prestation obligatoire à la charge de l’assurance obligatoire des soins (AOS). Votre dentiste est à même de déterminer s’il s’agit d’une prestation obligatoire à la charge de l’assureur ou non.

      Renseignez-vous auprès de votre dentiste, car s’il s’agit d’une prestation obligatoire il peut faire une demande auprès de votre assurance maladie qui examinera sa requête. Si les frais dentaires ne sont pas couverts par l’AOS, ils restent à votre charge.

      Si vous aviez d’autres questions, nous y répondrons avec plaisir.

      Nous vous souhaitons une bonne journée et vous présentons, Madame, Monsieur, nos salutations les meilleures.
      Votre team Sanagate